Das aufbäumende Pferdchen traf den Bullen.
Sekundenkrimis und packende Duelle der Scuderia Ferrari in Spielberg.
Das „Cavallino rampante“ tanzte in einem großen Starterfeld über Spielbergs 4326 schnellste Meter Asphalt.
Dabei stahl aber das Ferrari Team Moskow einen Großteil der so begehrten Meisterschaftspunkte und setzte mit der schnellsten Rennrunde (1:36:031) noch einen drauf.
Die Sonntagsrennen verliefen ohne der gefürchteten Startrempeleien vom Vortag und der dichte Pulk ging dabei jedes Mal gut und Heil durch Kurve eins und zwei. Rennleiter Rainer Werner lies auf Grund der großen Starterfelder die Pferde nur im fliegenden Start in Rennen galoppieren, denn Samstagnacht hatten viele Mechaniker Mühe die Autos für Sonntag wieder Fit zu bekommen. Das wohl spannendste Sonntagsduell lieferten sich Phillip Baron und Adam Christodoulou um Platz 3 über 16 Runden packende Runden. Dabei wurde die Position 19 gewechselt bis Baron in der Rindtkurve die Bremse ausging und er eine Ehrenrunde durch Spielbergs Kies zog. Resultat war ein trauriger 9. Platz.
Die Sonntagsergebnisse auf einen Blick:
Ferrari Challenge Europe (35 min.):
- Max Blancardi, Team Motor/ Malucelli 22 Runden
(Ferrari 458 GT) - Alexey Vasiliev, Ferrari Moscow + 12:869
(Ferrari 458 GT) - Adam Christodoulou, Scuderia GT + 14:570
(Ferrari 458 GT)
Ferrari Challenge F 430 Europe (35 min.):
- Bjorn Grossmann, Ferrari Moscow 22 Runden
(Ferrari F 430) - Holger Harmsen, Lueg Sportivo 21 Runden
(Ferrari F 430) - Christian Overgaard, Formula Automobile + 1:502
(Ferrari F 430)
Ferrari Challenge Italia (35 min.):
- Lorenzo Bontempelli, Kessel Racing 22 Runden
(Ferrari 458 Italia) - Dario Caso, Team CDP + 1:601
(Ferrari 458 Italia) - Stefano Gai, Rossocorsa + 4:450
(Ferrari 458 Italia)
Die schnellste Rennrunde lieferte die Dario Caso mit 1:34:971 min in Runde 10.
Leider nicht gezeitet wurden die sicherlich interessanten Rundenzeiten der Privatfahrer in ihren Formel 1 Boliden und vor allem die von Testpilot Marc Gene.
Fotos: Heimo Hyden/ Karl Schwarz










